Eine Star Wars Geschichte: Buch eins: „Macht“

Eine Star Wars Geschichte:

Buch eins: „Macht“

 

Vorworte: Dies ist eine Star Wars Fan Geschichte. Ich habe sie selbst geschrieben, da ich ein großer Star Wars Fan seit meiner Kindheit bin und es schon immer spannend fand, mir selbst Geschichten auszudenken. Dies ist mein erstes „Quasi-Buch“, aber ich hoffe das die Grundgeschichte trotzdem als spannend empfunden wird. Diese Geschichte ist ungefähr ein achtel so groß, wie das erste Harry Potter Buch (oder in Zahlen: 9672 Wörter lang).

 

 

Kapitel 1: Die Suche nach Luke Skywalker

Viele Jahre sind nach dem Sieg von Luke Skywalker über den Imperator vergangen. Die Rebellen sind größer und mächtiger geworden und eine neue Republik wurde ausgerufen. Luke hat begonnen eine neue Generation Jedi auszubilden, allerdings kam es zu Komplikationen und der Sohn von Han und Leia, Ben Solo, verfiel der Dunklen Seite der Macht. Hier beginnt unsere Geschichte. Wir befinden uns auf dem neuen Heimatplaneten der Republik in einer großen, prachtvollen Villa. Dort lebt der junge Jake. Er ist nicht sonderlich intelligent, nicht besonders kreativ oder kräftig, aber er ist stets entschlossen, das zu schaffen, was er sich vornimmt. Zuhause wird er von einem Privatlehrer unterrichtet, aber wirklich interessieren tut ihn der Lehrstoff nicht. Nur für die Legenden und die Geschichte der Jedi und der Sith kann er sich begeistern. Die Jedi und die Sith, Gut und Böse, Licht und Dunkelheit. Niemand genau weiß, wie die beiden Gruppierungen eigentlich entstanden und wieso sie sich so hassen. Aber eines weiß Jake ganz genau: Er will ein Jedi werden. Nichts wünscht er sich mehr, als das zu spüren, was uns umgibt, was durch jedes Blatt und jedes Korn fließt. Das was selbst uns durchdringt – die Macht. Er möchte sich am liebsten selbst ein Lichtschwert bauen, aber die jüngsten Versuche erwiesen sich als nicht besonders erfolgreich. Er würde doch zu gerne mit seinem Lichtschwert einen Sith töten. Sogar ein Lichtschwertdesign hat er sich schon überlegt. Ein doppelseitiges Lichtschwert mit einem Hellblauen Lichtschwert-Kristall. Um sein Ziel zu erreichen, muss er aber einen geeigneten Lehrer finden. Soweit er weiß, gibt es aber nur noch einen lebenden Jedi – Luke Skywalker. Luke Skywalker, die vermutlich größte Legende unter den Jedi. Der Jedi, der gleich zwei Siths tötete und der Republik wieder Hoffnung gab. Nur gut, dass Jakes Familie die Reichste in der Republik ist und er schon früh lernte, wie er sich in das Konto seiner Eltern hacken konnte. Also bezahlt er die größten, gemeinsten und gefährlichsten Kopfgeldjäger der Welt um herauszufinden, wann und wo Luke das letzte Mal aufgetaucht ist und wo er ihn finden kann. Es dauert lange, denn wie sich herausstellte, wollte die Legende Luke Skywalker nicht so leicht erkannt werden. Doch dann findet einer der Kopfgeldjäger eine winzige Spur. So klein, dass die Chance, dass sie Luke Skywalker’s sei, gegen Null geht. Er findet auf einem Überwachungsvideo ein Symbol der Jedi auf einem alten Mantel ganz in der Nähe des Senats der Republik. Solch ein Symbol, welches Jake in seinen alten Büchern über die Jedi gesehen hatte, eines, dass mehrere Tausend Jahre alt ist. Ob es nur seine blinde Hoffnung ist oder aber Schicksal. Jake geht der Spur nach und sucht vor und im Senat alles ab. Er findet weder einen alten Umhang mit dem Symbol der Jedi noch Luke Skywalker. Er weiß, er muss ihn verpasst haben! Aber Jake gibt nicht so schnell auf, also wartet er vor dem Senat. Vielleicht würde Luke wieder aufkreuzen? Er wartet und wartet. Mittlerweile ist es schon später Abend und seine Augen werden immer schwerer und schwerer und fangen an zuzuklappen. Doch dann ertönt vor ihm ein lautes: „Hey!“ „Wer war das?“, denkt sich Jake. „Hey Kleiner, du solltest hier nicht um diese Uhrzeit in der Kälte sitzen. Deine Eltern machen sich sicherlich sorgen.“, woraufhin Jake aufschaut. Er hebt seinen Kopf und erblickt einen alten, bemitleidenswerten Mann. Er trägt eine alte Robe und weißes Leinengewand. Doch dann entdeckt er noch ein Detail. Auf der rechten Schulter, da hat der Mann ein Symbol auf seinem Umhang. Solch ein Symbol welches nur die Jedi haben. Jake springt auf: „Ihr müsst es sein, ihr seid es. Ihr seid Luke Skywalker. Der Luke Skywalker aus den Legenden, der, der das Imperium des Imperators und das Imperium von Jabba den Hutten zu Fall brachte! Ihr seid doch Luke Skywalker, der Jedi Meister, oder?“ Das Gesicht des Mannes sieht auf einen Schlag bedrückter aus als vorher. Er sagt: „Ja ich bin Luke, aber ich bin kein Jedi mehr, falls ich denn je wirklich ein Jedi war.“ „Was redet ihr denn da, natürlich seid ihr ein Jedi. Der größte und mächtigste Jedi, den es jemals gab.“, sagt Jake vollends überzeugt. Luke jauchzt verhöhnend: „Der größte Jedi sagst du? Wohl eher der erbärmlichste Jedi den es je gab. Der Jedi, der es geschafft hat, das Ende der Jedi einzuleiten und sie endgültig zu vernichten. Aber was weißt du schon? Du kennst mich ja gar nicht. Du weißt nur die Geschichten die über mich erzählt wurden. Die Geschichten, die verschönt wurden, als wäre ich ein Messias, der alles wieder in Ordnung bringt, der der Galaxie wieder Frieden bringt und dafür alle Sith vernichtet.“ „Ja genau der bist du Luke!“, sagt Jake verzweifelt. „Nein der war ich nie und werde ich auch nie sein. Verstehst du denn nicht? Die Sith und die Dunkle Seite werden immer da sein, solange es die Jedi gibt. Es wird immer Krieg geben und niemals Frieden in der Galaxis herrschen. Die Macht versucht immer wieder das Gleichgewicht zu finden und das geht entweder indem sich die Jedi und Sith immer weiter bekämpfen oder indem beide Seiten ausgelöscht werden. Für immer! Das ist die einzige Möglichkeit, um der Galaxis Frieden zu geben. Und das kann ich am besten erreichen, indem ich das Schicksal der Jedi besiegle.“ Luke wendet sich von Jake ab: „Nein, Nein! Das kannst du nicht ernst meinen. Du, ich, wir müssen die Sith vernichten. Ich bitte dich, nimm mich als deinen Schüler auf und bring mir bei, wie ich ein Jedi werde. Zusammen können wir die Sith vernichten und der Galaxie Frieden geben Luke. Du musst dich irren.“, Luke dreht sich wieder um und schaut sich Jake genauer an, danach erwidert er: „Selbst wenn ich die Jedi nicht schon längst aufgegeben hätte, könnte ich dich nicht unterweisen. Du bist verwöhnt, eitel, arrogant und hast einen riesigen Blutdurst auf die Sith und würdest früher oder später der Dunklen Seite verfallen. Aber das Wichtigste ist, du bist nicht Machtsensitiv. Du kannst die Macht nicht kontrollieren lernen. Tut mir leid.“ Für einen Moment ist Stille. Aus der Ferne ertönt die Stimme einer Frau: „Luke, wenn du deinen Transport noch erwischen willst, musst du jetzt los.“ „Ok, ich komme Leia.“ Luke wendet sich von Jake ab und verschwindet. Jake beginnt zu weinen und schreit, wie er noch nie zuvor geschrien hat: „Ich werde es dir zeigen. Ich werde lernen wie ich die Macht kontrollieren kann, mit oder ohne deine Hilfe!“ Jake steht noch ein paar Minuten weinend dort, bevor er nach Hause geht.

Kapitel 2: Auf eigenen Wegen

Zuhause angekommen packt er seine Sachen nimmt das Geld, dass er seinen Eltern geklaut hatte und geht nach Reacon Bay. Reacon Bay ist ein Ort, an dem die schlimmsten Banausen der Republik hingehen, um zu spielen, Pläne zu schmieden oder um einfach in einen Puff zu gehen. Jake weiß ganz genau zu wem und wohin er muss, denn er war hier nicht zum ersten Mal. Sein Vater Michael ging oft nach Reacon Bay. Sei es nur um ein Überwachungsvideo zu fälschen, oder um jemanden beseitigen zu lassen. Jake musste oft mitgehen um zu lernen „ein Mann zu sein“, wie es sein Vater nannte. Jake weiß also wem man dort vertrauen kann und wem nicht. Allerdings war der Einzige, der ihm ein passables Raumschiff verkaufen konnte, der schmierigste und unzuverlässigste Gauner des Reacon Bays – Zero der Hutte, ein entfernter Verwandter von Jabba den Hutten. Zero ist wie alle Hutten: ein schmieriger und verlogener Gauner, vielleicht sogar noch widerwärtiger als Jabba. Als Jake nun in Zeros Laden geht, ein recht luxuriöses Bordell Namens „The Chain“, schreit er lauthals in den Raum: „Zero! Komm raus! Ich will etwas geschäftliches mit dir besprechen.“ Dabei schießt er mit dem dh-17 Blaster, den er von seinem Vater zum 18ten Geburtstag geschenkt bekommen hat, dreimal in die Luft, wobei er einen Kronleuchter beschädigt, der lautstark neben ihn zu Boden fällt. Zero kommt aus der dunkelsten Ecke des Raumes hervor: „Hahahaha Hohohoho. Jake mein Junge, du hättest auch einfach wie immer Pedro nett fragen können, ob ich für dich Zeit habe. Aber du warst ja schon immer so wild.“ Zero leckt sich die Lippen mit seinem Mund. „Keine Spielchen Zero“, erwidert Jake. „Ich will ein Raumschiff. Voll betankt. Keine Schrottkarre.“ „Mmh schickt Micheal neuerdings seinen Sohn, um seine krummen Geschäfte zu erledigen? Nein. Da sieht er nicht genug Potenzial in dir, er findet dich zu schwach.“ Zero läuft umher und überlegt: „Mmh… Natürlich! Du willst von Zuhause weglaufen. Wie viel Geld mir dein Vater wohl geben würde, wenn ich dich davon abhalte?“. Jake nimmt seinen Blaster, entsichert ihn, drückt ihn gegen Zeros Kopf und sagt: „Das würde ich dir nicht empfehlen.“ Sofort holen alle Angestellten ihre Waffen heraus und zielen auf Jake. Zero lacht nur: „Hohoho Hahaha. Du hast Mumm. Das kenne ich ja gar nicht von dir. Naja vielleicht bist du auch einfach dumm. Das wäre vermutlich die sinnvollere Option. Wie dem auch sei, du sollst dein Raumschiff bekommen.“ Jake legt zuerst seinen Blaster weg, danach alle anderen. „Na geht doch Zero.“. „Ich habe einen Klasse X-Flügler der ehemaligen Rebellen. Nennen sich ja neuerdings Widerstand oder so. Doofer Name. Widerstand oder?“ Jake schweigt. „Wie dem auch sei. Er ist neuwertig und hat ein paar Modifikationen erhalten. Da es sich hier um Schmuggelware handelt, kommt natürlich auch noch mal ein kleiner Entlohnungsbonus für mich oben drauf.“ „Komm zum Punkt Zero!“ „Mmh….dann noch die Tankfüllung und die Munition….das würde………. 20000 Credits machen. Aber da du es bist, mache ich dir ein Sonderangebot: 19500 Credits.“ „Pff Zero du bist so hinterhältig und geldgierig wie eh und je. Ich nehme dein überteuertes Angebot an, obwohl ich mir dafür auch fünf hätte kaufen können.“ „Schön, dass wir uns einig sind mein Junge“. Jake weiß nicht viel über die Ursprünge der Jedi und wie sie erstmals mit der Macht in Verbindung kamen, allerdings weiß er, dass der Haupttempel der Jedi früher auf Coruscant lag, außerdem gibt es auf Coruscant eine riesige Bibliothek. Irgendwo dort musste es doch Anhaltspunkte dafür geben, wie man die Macht erlernt. Also fliegt er mit seinem X-Flügler los. Gut, dass seine Familie auch Leute in Coruscant kannte, die Jake dabei halfen in die Imperiale Stadt zu kommen. Dort angekommen geht er zuerst zur Bibliothek, findet dort aber nur ein altes Buch über den Konflikt zwischen den Jedi und den Sith. Er beginnt zu lesen, doch hinter ihm ertönt die Stimme eines Mädchens: „Interessante Wahl. Die Geschichte von Gut und Böse. Ein Klassiker.“. Jake drehte sich um und da steht vor ihm ein junges Mädchen. Vielleicht so alt wie er, vielleicht etwas jünger. Sie hat blondes geflochtenes Haar und trägt einen rot-weiß gestreiften Pullover zu einer dunkelblauen Hose. An der rechten Wange trägt sie eine kleine Narbe, fast nicht zu erkennen. Das Mädchen beginnt zu lächeln und sagt: „Weißt du, die interessantesten Bücher über die Jedi und die Sith sind im alten Jedi Tempel versteckt. Allerdings kommt man dort nicht so leicht rein, denn überall halten Sturmtruppen Wache.“ „Woher weißt du das alles?“, fragt Jake erstaunt. „Sagen wir, ich bin auch eine Interessierte.“, sagt sie lächelnd. Sie schaut auf die Uhr. „Oh schon so spät? Ich fürchte ich muss los. Aber keine Sorge wir werden uns bald wiedersehen Jake.“ „Auf wiedersehen.“ sagt Jake verwundert. Doch auf einmal fällt ihm auf: „Woher kennt sie meinen Namen? Ich habe ihn nicht einmal erwähnt.“ Jake rennt Richtung Ausgang, kann die geheimnisvolle Frau aber nirgendwo finden. „Wollen sie das Buch ausleihen? Denn wenn nicht bringen sie es ganz schnell wieder dahin zurück, wo sie es gefunden haben.“, sagt die mürrische Bibliothekarin neben ihm. „Ich habe da ein ganz mieses Gefühl bei der Sache. Allerdings ist der Hinweis der Frau das Einzige was ich habe. Ich hoffe, ich finde meine Antworten im Jedi Tempel. Nur muss ich noch einen Weg finden, wie ich dort hinein komme.“, murmelt Jake vor sich hin. Jake geht in ein paar übel aussehende Läden und unterhält sich dort mit den verschiedensten Gaunern. Tatsächlich will eine Verbrecherbande in den Tempel einbrechen, um dort nach alten Lichtschwertern zu schauen, die sie auf dem Schwarzmarkt verkaufen können. Er verbündet sich mit diesen, indem er ihnen 5000 Credits verspricht, wenn sie ihn im Gegenzug in den Tempel reinbringen. Die Verbrecherbrüder Petrov und Gustavo führen Jake zum alten Tempel. Petrov ist ein großer, dünner Mann, der eher mit seinem Hirn arbeitet, als mit seinen Muskeln. Er trägt einen tiefschwarzen Anzug mit einer roten Krawatte und verdeckt seinen Kopf mit einem Zylinder. Sein Bruder Gustavo dagegen, ist geistig eher minderbemittelt, ist dick und klein. Er trägt durchschnittliche Arbeiterkleidung und zeigt seine Glatze offen der Umwelt. Sie sind zwei Brüder die unterschiedlicher nicht seien könnten. Um den Tempel herum halten ein dutzend Sturmtruppen Wache, allerdings kann sich Petrov in die Kommunikation der Sturmtruppen hacken und die Soldaten, die den hinteren Eingang bewachen, zurück zur Kaserne schicken. „Haha. Doofe Sturmis gehen weg von Schatz“ sagt Gustavo. Auf dem Weg in den Tempel, jagt Gustavo den umherfliegenden Tauben hinterher und versucht sie zu fangen. „Weißt du Petrov: nimm das jetzt bitte nicht persönlich, aber war dein Bruder schon immer so?“ fragt Jake. „Ohhh nein hahaha. Früher war er ein ganz normaler Junge, aber unser Vater war nicht besser, als wir es heute sind. Er war ein Verbrecher, ein Schlechter noch dazu. Er trank viel und schlug uns. Eines Abends hat er dann doch mal ein paar Gläser zu viel getrunken und hat meinen kleinen Bruder gegen den Kühlschrank gehauen. Der Aufprall war allerdings so stark, dass Gustavo diese starken Hirnschäden davontrug.“ „Und was ist aus eurem Vater geworden?“ „Oh der? Thahaha. Den hab ich erschossen, hat dann doch angefangen zu nerven. Du verstehst?“ Alle drei betreten nun den Tempel, doch im Inneren gibt es immer noch genügend Wachen. Ein langer, breiter Gang führt in verschiedene Nebengänge. Alle durch eine Patrouille bewacht. „Die Lagerhallen sind irgendwo rechts. Dort müssen die Lichtschwerter sein.“ Sagt Petrov. „Ja leicht Dinger finden, leicht Dinger finden.“ Sagt Gustavo, während er auf und ab hüpft und mit seinen Händen klatscht. „Nun gut, die Bibliothek ist im zweiten Stock. Wir treffen uns in 15 Minuten wieder hier. Und lasst euch ja nicht erwischen!“, sagt Jake in Gustavos Richtung blickend. Doch Gustavo ist schon längst den Gang weitergelaufen. Oben im zweiten Stock angekommen erwartet Jake eine Wache. Er schleicht sich hinter den Regalen an ihr vorbei. „Wenn ich ihn jetzt nicht töte wird er mir später vielleicht noch gefährlich.“, denkt sich Jake. Also schleicht er sich hinter die Sturmtruppe und bricht ihm das Genick. „Hey was machst du da?“, ertönt es hinter Jake. „O….oh ich h….ha…habe etwas verloren“ stottert Jake. Er nimmt vorsichtig seinen Blaster in die Hand, dreht sich schnell um, zielt und drückt ab. Der Soldat fällt zu Boden und Jake sucht weiter nach der Bibliothek. Dort angekommen findet er einige alte Bücher. „Die Ursprünge der Jedi……Die Bedeutung der Jedi Tempel. Jackpot!“, flüstert Jake vor sich hin. Er will gerade einpacken, als er bemerkt, dass das Regal etwas komisch aussieht. Als wäre die eine Seite abgenutzter als die Andere. Er klopft auf die Wand und ein hohles Geräusch ertönt. Er entfernt vorsichtig einen Teil der Wand und ist verblüfft: „Sieh an, ein blauer Lichtschwertkristall.“ Jake guckt auf die Uhr. „Verdammt noch zwei Minuten.“ Jake wartet am Treffpunkt auf die beiden Brüder und siehe da sie kommen aus den Schatten des Tempels. Doch sie kommen nicht alleine. Hinter ihnen tauchen mehrere Sturmtruppen auf, die ihre Waffen alle auf Jake gerichtet haben. „Sorry aber wir haben ihnen gesagt, wo sie dich finden können. Dafür haben die uns ein paar Credits und weniger Haft versprochen.“, sagt Petrov. „Haha Jaklison voll ausgetrickst.“, freut sich Gustavo „Ihr verdammten Gauner!“ „Hast du denn echt etwas anderes erwartet, Kleiner? Dann bist du dümmer als du aussiehst.“, sagt Petrov verhöhnend. Alle drei werden abgeführt und Jake‘s Sachen eingesammelt.

Kapitel 3: Der Weg eines Jedi

Jake befindet sich im Verhörraum der Kaserne der Sturmtruppen wieder. Vor ihm steht ein großer, mit Narben übersäter Mann mittleren Alters. „Guten Tag. Mein Name lautet Kommandant Ludwig. Ich habe gehört, sie sind unerlaubt in den alten Tempel einer längst vergessenen Zivilisation eingebrochen und haben dort nicht nur Gegenstände mitgehen lassen, sondern haben auch zwei meiner Männer getötet. Auf Spionage steht die Todesstrafe. Was haben sie zu ihrer Verteidigung zu sagen?“, schreit er, währenddessen ihm Spucke aus dem Mund fliegt. „Sie heißen Jedi.“, murmelt Jake. „Bitte wie? Schauen sie mich an, wenn ich mit ihnen rede!“ Mittlerweile ist überall auf Jakes Gesicht die Spucke des Kommandanten. Jake wischt sich mit seinem Ärmel die Spucke vom Gesicht und sagt angewidert: „Die längst vergessene Zivilisation, wie sie sie nennen, ist nicht vergessen wurden. Sie heißen Jedi. Und sie werden euch dem Erdboden gleichmachen.“ „Was erlaubst du dir du kleiner Wicht?“ „Kommandant Ludwig? Es gibt ein Problem.“, sagt der Sturmsoldat, der gerade das Zimmer betreten hat. „Man kann nicht einmal jemanden verhören, ohne das jedes mal einer von euch Dummköpfen anfängt zu heulen!“ „Das war es wohl. Hier endet anscheinend meine Reise. Luke hatte recht. Ich werde niemals ein Jedi.“ Er wischt sich die Tränen aus dem Gesicht. Der Alarm geht an. Ein ohrenbetäubendes Geräusch durchdringt den ganzen Raum: „Alarm Eindringling entdeckt“. Jake hält sich die Ohren zu. Auf einmal fällt ein Sturmtruppler in den Raum – Tod – hat ein Einschussloch im Kopf. Ein junges Mädchen betritt den Raum, das Mädchen, welches Jake in der großen Bibliothek kennengelernt hat. „Hiii Jake!“, sagt sie grinsend. „Was machst du hier?“, fragt Jake verwirrt. „Na dich retten du Idiot.“ Sie öffnet seine Handschellen, nimmt seine Hand und zieht ihn in Richtung Tür. Die Beiden rennen. Sie rennen für ihre Freiheit, für ihr Leben. „Woher kennst du meinen Namen?“ „Weißt du Jake jeder hat besondere Fähigkeiten. Deine ist es dir Ärger einzuheimsen, und ich habe eben die Meine.“ „Haha bist du lustig, jetzt erzähl mir doch…“ Er wird von ihr unterbrochen: „Wir müssen hier lang. Dort haben sie deine Sachen versteckt.“ Sie zeigt auf eine Abstellkammer. „Los hol sie dir und dann schnell weg hier!“ Jake geht in den Raum, nimmt den Kristall, die Bücher und seinen Blaster. Doch als er wieder raus kommt ist das Mädchen wieder verschwunden. „Verdammt! Wie macht sie das nur immer?“. Er stampft voller Wut auf den Boden. Ihm kommen zwei Sturmtruppler entgegen. Er nimmt seinen Blaster und schießt beiden in den Kopf. Die Sturmtruppler fallen langsam zu Boden und Jake entkommt endlich aus der Kaserne. Er rennt in die Stadt und muss sich bedeckt halten, denn überall wird nach im gefahndet. Als er nun endlich sein Schiff erreicht, fliegt er gleich los und erreicht mit Lichtgeschwindigkeit das Outer Rim. Er beginnt die Bücher aus dem Tempel zu lesen. In diesen steht: Es fing alles mit dem ersten machtsensitiven Menschen an, welcher auf einem Planeten, der im Outer Rim zu finden ist, auftauchte. Auf diesem Planeten soll es nach Überlieferungen nichts außer ein paar Inseln und Wasser geben. Hier erlernten die dortigen Bewohner durch die erste machtsensitive Person, wie sie die Macht benutzen konnten. Allerdings entstanden durch die unterschiedlichen Persönlichkeiten der Bewohner auch unterschiedliche Gruppierungen. Die eine Gruppe liebte den Kampf und wollte immer mehr Macht erlangen. Die Andere wollte mit der gewonnen Macht den Frieden bewahren und….. „Das war es? Wo ist der Rest? Verdammt! Aber warte vielleicht haben die Bewohner ja auf dieser Insel irgendwelche Schriften angefertigt, die immer noch dort sind und in Vergessenheit geraten sind.“ Jake ließt sich das zweite Buch durch. „Nichts. Mist.“ Er steckt die Hände in die Taschen und beginnt umher zu laufen. „Was ist das?“ Er findet in der einen Tasche einen Zettel mit Koordinaten und einem Text: „Ich glaube, du suchst das hier:“. „Dieser Zettel ist bestimmt von diesem mysteriösen Mädchen. Ob ich den Koordinaten folgen sollte? Ich glaube nicht, dass ich ihr vertrauen kann.“, überdenkt er. Doch er will unbedingt ein Jedi werden. Also gibt er seiner Neugierde nach und fliegt zu den Koordinaten. Dort angekommen entdeckt er vor sich einen Planeten, der vollkommen blau aussieht. Er lässt einen Scan durchführen und stellt zum Erschrecken fest, dass es dort einzelne Inseln gibt. Er lässt den Planeten weiter scannen und tatsächlich werden auf der einen Insel schreinartige Gebilde festgestellt. „Das muss sie sein. Das muss die Insel der ersten Jedi und Sith sein.“, schreit Jake vor lauter Euphorie. Er fliegt mit seinem X-Flügler sofort in die Richtung der Insel. Als er dort angekommen ist, schaut er sich um. „Es fühlt sich hier so besonders an. Als wäre ich mit diesem Ort verbunden. Als könnte ich diesen Baum dort drüben spüren.“ Er läuft um die ganze Insel und findet die verschiedensten Schreine und Häuser. „So müssen die Jedis und Sith früher gelebt haben, in einfachen Steinhütten.“ Dann spürt Jake aber etwas, etwas Starkes – pure Ausgeglichenheit. Er folgt seinem Gefühl. Er läuft über die ganze Insel und steht vor einem riesigen Steingebilde, einem Tempel ähnlich. Im Inneren sind verschiedenste Räume, sowie Tische und Regale. Doch ein Raum zieht ihn besonders an. Er öffnet die Tür und findet ein kleines Regal mit einem einzigen Buch. Er nimmt das Buch aus dem Regal und pustet den Staub weg. „Macht.“ Nur Macht steht auf dem Buch. Er fängt an es zu lesen. Nachdem er fertig ist, liest er es noch einmal. Und danach noch ein weiteres Mal. Er liest es so oft, dass aus dem Tag Nacht wird und aus der Nacht wieder Tag, Jahre vergingen. In diesen Jahren meditierte und lernte er alles, was in diesem Buch steht. Er trainierte jeden Tag. Doch trotz all der Jahre lernte er nicht, mit der Macht umzugehen. Nach vielen langen Jahren des Meditierens rissen bei Jake alle Fäden der Geduld. Er begann alle Regale umzuschmeißen und den Tempel zu zerstören. Doch nachdem er mit seiner Wutattacke fertig war, kam ihm eine Erleuchtung. „Luke hatte damals recht damit, dass ich zu wild und arrogant bin. Ich habe zu viel Böses in mir. Ich muss ein Gleichgewicht finden.“ Also meditierte er weitere Jahre und fand seinen Frieden. Nachdem er diesen erreichte, wusste er, es war an der Zeit. Er streckte seinen Arm aus, spürte den Stein der vor ihm lag und begann sich vorzustellen, wie er diesen hochheben würde. Und tatsächlich bewegte sich der Stein etwas, ohne, dass Jake ihn angefasst hat. „Ich habe es geschafft. Ich konnte die Macht ein klein wenig kontrollieren.“ Keuchte er erschöpft. Aber das war Jake noch nicht genug. Er trainierte und Meditierte weitere Jahre. Und nach 15 Jahren des einsamen Lebens auf dieser Insel, spürt Jake auf einmal eine Störung in der Macht. Ein Schiff landet auf der Insel. „Ein Imperiales Schiff? Nein. Das Symbol ist leicht verändert.“ Er bewegt sich leise in Richtung des Schiffes ohne von irgendwem war genommen zu werden und belauscht die aus dem Schiff tretenden Sturmtruppen: „Ihr zwei sucht Richtung Norden und ihr zwei Richtung Süden. Irgendwo hier muss doch dieser Skywalker sein.“ „Luke?“ murmelt Jake entsetzt. „Ah.“ Stöhnt Jake vor lauter schmerz. Er hält seine Hand gegen seinen Kopf. „Eine Erschütterung der Macht. Aber nein. Das kann nicht sein. E… es…es ist“ Jake beginnt die Stimme einer Frau in seinen Gedanken zu hören: „Luke. Richtig er ist gestorben Jake.“ „Was wer ist da? Zeig dich!“ ruft Jake gegen die Luft. „Er hat den Freitod gewählt. Er war schwach. Er hat es verdient.“ „Nein du lügst. Das kann nicht war sein. Er kann nicht…“ „Doch. Du weißt das es war ist. Erforsche deine Gefühle Jake.“ Jake atmet tief ein und dann wieder aus, bis er sagt: „Ich werde Lukes Platz einnehmen und der Republik zum Sieg verhelfen.“ „Der Republik ja?“ fragt sie lachend. „Gut mach das nur ich werde auf dich warten.“ „Wer bist du?“. Es herrscht Stille. „Ich befürchte ich habe nicht mehr genug Treibstoff um von diesem Planeten zu entkommen. Mmh. Nur gut, dass ich gerade mein Taxi gefunden habe.“ Er schaut auf das Raumschiff der Sturmtruppen. Er geht zu dem Sturmtruppler der vor dem Schiff Wache hält, er streckt seinen Arm, spürt wie der Sturmtruppler Atmet, nimmt alles um ihn herum war und im nächsten Moment fliegt der Sturmsoldat durch die Luft und liegt bewusstlos am Boden.  „Mmh. Hier damit könnt ihr ein Notsignal starten.“ Er wirft ein kleines viereckiges gerät neben dem Sturmsoldaten auf den Boden, steigt in das Raumschiff und fliegt los. „Gut, also wenn ich mich nicht irre, dann dürften das die Koordinaten für den Planten der Republik sein:“ Er tippt auf dem Monitor zufällig aussehende Zahlen ein. Das Raumschiff beginnt sich auf Lichtgeschwindigkeit zu Beschleunigen. „Gut vielleicht kann ich dort Kontakt zum Wiederstand aufbauen.“ Er streift seinen Umhang beiseite und ein glänzender Metallischer Griff kommt zum Vorschein. Während er ihn sorgsam betrachtet meldet sich der Bordcomputer: „Ziel wurde erreicht.“ Jake schaut über das Fenster nach draußen. „Nein…. Wo… Computer kontrolliere die Koordinaten. Wo sind wir hier?“ „Planet der Republik. Koordinaten 211….“ Jake hört nicht weiter hin, er steht vor dem Fenster, während er immer verzweifelter wirkt. „Was ist hier geschehen? Zeige mir deine Aufzeichnungen zur Heimat der Republik.“ „Der Planet der Republik, wurde nach ein treffen der absoluten Waffe der ersten Ordnung vollkommen zerstöööööörrt….“ Die Stimme des Computers wird immer tiefer und leiser, bis sie ganz verschwindet. „Absolute Waffe? Erste Ordnung? Was ist das?“ Jake tippt auf den Tasten des Raumschiffes herum, aber keine Antwort kommt, bis die Stimme der Frau von vorhin wieder in seinem Gedanken auftaucht:„Ah Jake. Dieser Computer war irgendwie langweilig oder? Ich habe mal kurz für ihn übernommen. Weißt du diese Republik Narren haben es einfach nicht kapiert. Sie können es nicht mit der ersten Ordnung und der dunklen Seite der Macht aufnehmen. Selbst der große Jedi Meister Luke hat das eingesehen, bevor er sich selbst umbrachte. Naja aber weißt du, über solch weit entfernte Strecken zu kommunizieren ist doch irgendwie unpersönlich oder? Wie wär’s du kommst zu mir und wir plaudern mal ein bisschen?“ Jake erwidert nichts. „Naja als hättest du eine Wahl. Hihi. Ich habe dein Schiff gehackt und die Koordinaten schon eingegeben wir sehen uns dann.“ Es herrscht Stille. Nur der Antrieb des Raumschiffes ist zu hören und Jake beginnt zu meditieren. Jake öffnet nach einer gewissen Zeit urplötzlich die Augen. Er spürt, wie er einer extrem großen Macht näher und näher kommt. „Sie haben ihr Ziel erreicht.“ Spricht der Computer auf einmal. Anscheinend wurde er wieder freigegeben. Jake verlässt das Raumschiff. Vor ihm steht eine Frau. Sie ist komplett in Schwarz gehüllt und trägt einen markanten Umhang. „Hii Jake.“ Doch dann bemerkt Jake eine kleine Narbe an der rechten Wange der Frau und er realisiert: Sie ist das Mädchen, das er damals in der Bibliothek getroffen hatte. Dasselbe Mädchen, das ihn aus der Kaserne befreite. „Du warst das also? Du warst in meinen Gedanken und hast mein Raumschiff gehackt.“ „Naja streng genommen ist es ja gar nicht deins gewesen, sondern gehörte der ersten Ordnung Jaki. Ohh Jaki das gefällt mir. So werde ich dich ab sofort nennen.“ „Wer bist du und was willst du von mir?“ „Man du kommst ja gleich zur Sache. Nicht einmal ein klein wenig Smalltalk? Lass uns doch vorher noch etwas die Stadt hier genießen.“ Die beiden laufen zusammen los. Jake schaut sich um. Auf den Werbetafeln steht: Oberster Anführer Snoke verstorben! Lang lebe der Oberste Anführer Kylo Ren! „Einen Moment das ist doch Ben. Ben Solo?“ denkt sich Jake. „Ja du hast recht Jaki, dass ist Leia Skywalkers Sohn. Ist zur dunklen Seite übergelaufen. Fand die Jedi glaube nicht so cool oder so.“ „Wie kommst du in meine Gedanken rein?“ „Habe ich dir das nicht schon einmal erklärt? Jeder hat besondere Fähigkeiten. Tja und deine ist dir, wie es mir scheint, Ärger einzuheimsen.“ „Nicht mehr. Ich bin nicht mehr dieser erzürnte Junge von damals.“ „Ach Jaki unterdrücke deine Emotionen doch nicht. Das macht dich nur schwach.“ „Du klingst schon wie eine Sith.“ Sagt Jake verspottend. „So wir sind da. Erinnerst du dich?“ sie zeigt auf das Gebäude vor ihnen. „Der Jedi Tempel?“ „Ja ich denke das ist ein angemessener Ort für unsere Unterhaltung.“ „Coruscant also?“ spielt sich in seinen Gedanken ab. Beide gehen in den Tempel hinein.

Kapitel 4: Die Mysteriöse Frau

Jake und die Frau stehen sich beide gegenüber und beginnen zu erzählen: „Also nun sag es endlich, wer oder was du bist!“ „Ach Jaki. Das hast du immer noch nicht herausgefunden? Ich bin wie du.“ Sie nimmt ihren Mantel ab und wirft ihn beiseite. Zum Vorschein kommen mehrere kleine metallische Griffe, sowie ein etwas größerer Griff, die an ihrem schwarzen Gürtel hängen. „Eh.“ Stöhnt Jake entsetzt. „Ach wie unhöflich ich doch die ganze Zeit war. Mein Name lautet Rose und ich bin eine Sith.“ „Bist du eine Schülerin von Kylo Ren?“ „Pff, von diesem arroganten Idioten? Nein. Ich habe es dir doch schon erklärt Jaki. Ich bin wie du. Auch mir wollte niemand das Wissen über die Macht beibringen, also suchte ich in allen Büchern des Imperiums nach den verschiedensten Hinweisen zum Kontrollieren der Macht. Und dann hier in Coruscant im ehemaligen Tempel der Jedi fand ich sie. Geheime Sith Lehrbücher, die die Jedi über Jahrhunderte hier versteckt hielten.“ „Aber wenn du eine Sith bist, wieso hast du mir dann geholfen, die Macht kontrollieren zu lernen?“ „Ich sah diese ungezügelte Wut in dir. Ich sah wie du nach und nach deine Schale abwarfst, die du Helle Seite nennst und wie du der Dunklen Macht verfielst. Genauso wie bei mir damals. Aber irgendwas hat sich verändert. Du bist nicht mehr derselbe wie vorher. Du hast alle dunklen Gedanken abgelegt. Du bist schwach geworden.“ Jake wirft seinen Mantel weg und nimmt den Griff aus Metall in seine Hand. „Und was nun Rose? Was willst du tun?“ „Na was natürlich? Ich will meinen Fehler aus der Welt schaffen.“ Rose springt mit einem gewaltigen Sprung auf Jake zu. Sie nimmt den größeren Griff und drückt den Knopf an der Seite des metallischen Gegenstandes. Eine große lila Klinge aus Licht strömt aus dem Griff heraus und bildet eine Art Schwert. Jake drückt auch auf den Knopf an seinem Griff und eine ähnliche Klinge strömt in blau heraus. Die beiden Lichtschwerter stoßen gegeneinander und blockieren sich gegenseitig. Am Schnittpunkt der beiden Schwerter sprühen Funken, so heiß wie im Inneren eines Vulkanes. Nach diesem kräftigen Schlagabtausch springen beide einen halben Meter zurück, nur um sich dann wieder mit den beiden Schwertern anzugreifen. Dieses mal sind die Angriffe viel schneller als beim vorherigen Male. Wenn Jake waagerecht schlägt, dann blockiert Rose senkrecht und umgekehrt. Ihre Bewegungen sind schnell und instinktiv. Niemand scheint die Vormacht zu haben. „Du bist echt nicht schlecht Jaki. Hast viel aus den alten Büchern mitgenommen, was?“ Während sie ihn mit ihrem Gespräch ablenkt greift sie an ihren Gürtel und holt einen kleineren Griff als vorher heraus. Sie drückt dessen Knopf und eine kleine, gelbe und dolchförmige Klinge aus Licht kommt zum Vorschein. Sie drückt den Lichtdolch direkt in die Richtung von Jakes Bauch. Doch bevor sie diesen erwischt, wird der Dolch von einer weiteren blauen Klinge geblockt, die aus der anderen Seite von Jakes Griff heraus kommt. „Ein doppelseitiges Lichtschwert. Höchst beeindruckend, Jaki.“ „Ich dachte eine Seite würde für dich ausreichen.“ Rose Gesicht verfinstert sich und sie greift wutentbrannt an. Die Funken fliegen hin und her. Die Lichtschwerter treffen mit zerstörerischer Kraft den Tempel. Während ihre Lichtschwerter wieder aufeinander stoßen, streckt Jake seine Hand nach vorne und stößt Rose damit gegen die Wand. Nachdem sich der Rauch gelöst hat steht Rose auf und schmiert sich das Blut vom Gesicht. „Jetzt hast du mich echt wütend gemacht.“ Sie streckt ihren Arm in die Richtung einer Steinsäule und hebt sie, ohne sie zu berühren, hoch und schleudert sie auf Jake. Dieser nimmt sein Lichtschwert, dreht es über seinem Kopf im Kreis und zerschneidet somit das große Steingebilde in zwei, welche links und rechts an ihm vorbei fliegen. Nun stürmt Rose auf Jake zu, packt den Dolch beiseite und lässt aus ihrer Hand Blitze schießen, während sie mit ihrem Lichtschwert schon zum finalen Schlag ansetzt. Jake versucht die Blitze derweil, mit der gewaltigen Energie des Lichtschwertes zu blocken und zu absorbieren. Doch als Rose mit ihrem Lichtschwert nun immer näher kommt, lässt er sein Lichtschwert wieder einfahren und Rose auf sich zukommen und hält nur seinen Arm zur Verteidigung entgegen. Als Rose nun aber zuschlägt, wird sie Millimeter vor Jakes Arm gebremst. Eine riesige hellblau leuchtende Wand hat sich vor Jakes Arm gebildet. „Unterschätze niemals die Macht. Denn sie ist mein mächtigster Verbündeter.“ „Mehr als einen kleinen Schild zaubern kannst du nicht?“ „Oh das war längst nicht alles.“ Jake konzentriert sich voll und ganz auf die Macht und umschließt seinen Arm mit ihr. Er löst die Machtwand auf, greift die Lichtschwertklinge von Rose und schleudert das Lichtschwert und sie selbst gegen eine Säule. Die Säule zerbricht und aus den Trümmern fliegen vier Dolche heraus. Jake kann ihnen gerade noch ausweichen oder sie Dank der Machthand abwehren. Doch Rose ist ebenso keine einfache Sith, wie Jake kein einfacher Jedi ist. Auf einmal fliegen die Lichtdolche wieder Richtung Säule zurück, wobei Jakes Arm von einem der Dolche stark verletzt wird. An seinem Arm beginnt das Blut hinunter zu laufen. Aus den Trümmern der Säule kommt Rose hervor, über ihr vier Lichtdolche schwebend. „Unterschätze niemals die Mächte der Dunklen Seite“, lässt Rose erzürnt verkünden. Sie lässt ihre Dolche wieder auf Jake losfliegen. Mithilfe seines Lichtschwertes schafft er es gerade noch so, die ununterbrochenen Angriffe der Dolche abzuwehren. Als sich Rose mit ihrem Lichtschwert in das Getümmel einmischt hat Jake keine andere Wahl, als seinen verletzten Arm zu verwenden. Er baut eine Machtwand auf, die ihn zunächst von Rose fernhält. Rose schlägt daraufhin unzählige Mal auf Jakes Machtwand ein. „Ah..mmh….“ keucht er vor Schmerz im Arm. Als ihm der Schmerz zu viel wird, zersplittert die Machtwand in tausende Einzelteile, die danach im Nichts verschwinden. Jake muss auf eine der Säulen fliehen um nicht durch ihr Lichtschwert zu sterben. Er erzeugt einen hellen Blitz innerhalb des Tempels, welcher Rose blendet und versteckt sich in einem der Tempelräume. Dort beginnt er mithilfe der Machtregeneration neues Gewebe innerhalb seines Armes zu erschaffen. Derweil läuft Rose die Gänge herab und Sucht nach Jake. „Jaki wo bist du? Jakiiiiii?“ Rose kommt dem Raum von Jake immer näher. „Na komm Jaki lass uns noch ein bisschen spielen!“ Rose öffnet die Tür in Jakes Raum und lässt ihre Dolche überall im Raum hin und her fliegen. „Tja du warst eine echt gute Aufwärmung, aber mehr dann auch nicht.“ Sie streift ihr Haar zur Seite und betritt den Raum, doch sieht Jake gesund und ohne Verletzungen vor ihr stehen. Nicht einmal sein Arm hat noch einen Kratzer. Um ihn herum hat sich eine große blaue Kugel gebildet. „Eine Machtkugel? Was kommt denn als nächstes Jaki? Ein Machtviereck?“ Sie lässt ihre Dolche ohne Pause auf Jake herab regnen, doch sie kommen nicht durch die Kugel hindurch. „Bereit für den Finalen Kampf, Rose?“ Jake springt im Inneren der Kugel auf Rose zu. Er trifft sie mit einer gewaltigen Kraft und sie stürzt zu Boden. In diesem Moment löst er die Machtkugel wieder auf und konzentriert pure Macht um seine Hand. Er schlägt auf Rose unzählige Male ein, bis sie ihn mit einem gezielten Machtstoß wegstößt. Sie rappelt sich auf, spuckt das Blut aus und setzt mit ihrem Lichtschwert zum Gegenangriff an. „Du wirst schon mehr brauchen als deine kleine Murmel, um mich zu besiegen, Jaki!“, sagt sie keuchend. Jake wehrt die rasenden Angriffe von Rose gut ab und wird nicht zurückgedrängt, bis Rose ihre Lichtdolche auf Jake stürzen lässt. Mit seiner linken Hand kann sich Jake einen Machtschild herstellen, woran die Dolche einfach abprallen. Nun wirft Rose einen riesigen Steinklotz auf Jake, den dieser aber mit Leichtigkeit mit einer Steinsäule abwehren kann. Das zerbröckelte Restgestein schleudert Rose in einem riesigen Steinhagel auf Jake. Allerdings springt Jake auf den Stein der ihm am nächsten ist und hüpft in der Luft von Stein zu Stein, um zu Rose zu gelangen. Bei dieser angekommen, bildet er um Beide eine riesige Kuppel, aus der keiner von Beiden entkommen kann. Rose guckt begierig zu ihren Dolchen, die hinter der Kuppel liegen: „Tja die kannst du hier drinnen nun nicht mehr einsetzen.“ Sie greift Jake erneut wutentbrannt an, doch hat im Nahkampf keine Chance gegen ihn. Sie wird von Jake immer weiter zurückgedrängt, immer näher zur Wand der Kuppel, bis Jake sie, in einem von ihr unaufmerksamen Moment, mit einem starken Tritt in den Bauch, gegen die Wand schleudert. Jake begibt sich schon Siegessicher zu Rose, um sie zu entwaffnen, als sie sich mit letzten Kräften aufstützt und Jake mehrere Felsbrocken in sein Gesicht stößt. Da sich Jake durch die erhaltenen Verletzungen für einen Moment nicht mehr genug konzentrieren kann, löst sich die Kuppel auf und Rose nutzt die Chance um aus Jakes Reichweite zu entkommen. Sie versucht einen letzten verzweifelten Angriff mit dem Lichtschwert und in dem Moment, in welchem Jake ihren Angriff blockiert und sie entwaffnet, vergisst er doch für einen kleinen Augenblick die Dolche, die gerade von hinter ihm auf ihn zufliegen. Von einem wird er in den Rücken getroffen, zwei fliegen dank mangelnder Ausdauer von Rose an ihm vorbei und der Letzte trifft ihn an der rechten Schulter. Krümmend vor Schmerzen in seinem Arm und Rücken, lässt er sein Lichtschwert fallen. Aus seinem Rücken und Arm spritzt das Blut überall heraus und bildet unter Jake eine riesige Pfütze aus Blut. Doch eine Chance sich zu heilen, oder wenigstens die Dolche aus seinem Körper zu ziehen, bleibt ihm nicht. Denn in diesem Moment läuft Rose auf ihn zu und drückt ihn per Machtstoß gegen eine Wand. „Keuch, keuch.“, schnaubt Rose. „Nun ist es vorbei, ich habe gewonnen!“ Jake beginnt zu husten und spuckt dabei etwas Blut auf den Boden. „Die dunkle Seite wird niemals gewinnen.“ Rose beginnt zu schwanken. Ihre Sicht wird zunehmend schlechter, bis sie Jake nicht mehr an der Wand halten kann. Jake fällt zu Boden und hat solche Schmerzen, dass er nicht einmal mehr die Macht kontrollieren kann. Er rappelt sich mühsam und erschöpft auf und läuft auf die ebenfalls mehr als erschöpfte Rose zu. Er hebt seinen linken Arm und schlägt Rose in ihr Gesicht. Er hat nicht einmal mehr genügend Kraft, um sein Gleichgewicht zu halten und fällt dabei fast zu Boden. Daraufhin schlägt Rose ihn erst in seinen Magen und dann auf die verletzte Schulter. „Ahhhhhh!“, schreit er während er nach hinten taumelt. Er reist sich zusammen und tritt Rose gegen ihr Bein. Beide stehen sich Auge um Auge gegenüber. Beide sammeln ihre letzten Kräfte und konzentrieren sich auf die Macht. Beide strecken ihren linken Arm nach vorne und setzen zum Machtstoß an. Die Energie der Beiden ist so groß, dass das Kraftfeld, zwischen ihnen anfängt zu kollabieren. Alles hüllt sich in einem hellen grellen Licht.

Kapitel 5: Zeit und Raum

Jake liegt am Boden und kann sich nicht bewegen, alles um ihn herum ist weiß. Er schaut sich um. Neben ihm liegt Rose. Sie ist wach und schaut ihn an. „Glückwunsch Jaki, du hast gewonnen.“ „Wieso hast du die Dunkle Seite gewählt Rose? Alles was sie kann ist Tyrannei und Hass verbreiten.“ „Tja Jaki, ich möchte diesen Hass verbreiten, ich liebe es. Ich möchte, dass alle in der Galaxis so leiden müssen, wie ich es tat. Weißt du, ich war nicht immer so voller Hass. Früher da lebte ich mit meiner Mutter in einem wunderschönen Haus in Coruscant. Wir waren glücklich. Ich hatte eine Familie. Doch eines Abends, als wir etwas später vom Einkaufen zurückkamen, da überfiel uns ein gewöhnlicher Straßendieb, der meine Mutter in eine Gasse zog, ihr das Kleid runterriss und sie vergewaltigte. Keine hörte ihre Schreie, oder jedenfalls wollte sie keiner hören. Als er fertig war, holte er ein Messer aus seiner Tasche und lief auf meine Mutter zu. Sie sagte, ich solle weglaufen. Und das tat ich auch. Am nächsten Morgen fand man ihre Leiche. „Aufgeschlitzte Kehle, Vergewaltigungsspuren, das Übliche.“, sagte die Polizei. Meine Mutter hinterließ mir alles, allerdings war ich noch lange nicht volljährig, also kam ich in ein Kinderheim. Ich wurde von Familie zu Familie weitergereicht. Keine wollte mich haben. War anscheinend zu aggressiv oder sowas.  Nachdem ich nun endlich volljährig war, verkaufte ich das Haus und holte mir einen Blaster, mit dem ich dann den Mörder meiner Mutter umbrachte. Leider wurde ich gesehen und wurde von der Polizei verfolgt. Dann habe ich eingesehen, es gibt keine Gerechtigkeit und alles, was die Republik und die Jedi predigen ist entweder die reinste Propaganda, um die Macht an sich zu reißen oder einfach nur ihre eigene Dummheit. Nur wer Macht hat, überlebt in dieser Welt und beherrscht sie und wer zu schwach ist, um sich in dieser Welt zu behaupten, der hat es meiner Meinung auch nicht verdient zu leben. Ich fand Überlieferungen über die Sith und welche Macht sie besitzen und wollte genauso stark werden wie sie, genauso machtvoll. Ich trainierte an den verschiedensten Orten und lernte unter den Anleitungen der Bücher, die ich in Coruscant fand, die Macht zu kontrollieren. Nun und hier steh ich. Naja gut, hier liege ich wohl eher, hihihi.“ Sie beginnt zu husten. „Meinst du denn, deine Mutter hätte gewollt, dass du auf diesen Rachetrip gehst?“ „Rache? Oh nein! Das ist keine Rache. Das ist die Befreiung der Lebewesen, von allen Idioten in dieser Galaxis. Und was meine Mutter wollte oder nicht wollte ist mir relativ egal. Sie war schwach. Sie konnte nicht einmal diesem Hirnrissigen Idioten entkommen, der sie vergewaltigte. Und nun sag mir Jaki, wieso bist du ein Jedi geworden. Du warst doch immer so wild und von niemanden zu bändigen.“ „Ich wollte schon immer ein Jedi werden. Ich wollte die Schwachen beschützen und allen ein glückliches Leben verschaffen. Ich war früher ungezügelt, das stimmt. Allerdings kam dies eher davon, dass mein Vater jeden in seiner Umgebung nur ausnutzte und jeden umbrachte, der ihn nur falsch ansah. Ich wollte ihn vermutlich irgendwo stolz machen. Aber als ich dann auf der Insel meditierte erkannte ich, dass genau das meinem Ziel im Wege stand. Also schloss ich mit meiner Familie ab und zügelte meinen Zorn und wurde schlussendlich ein Jedi.“ „Oh wollte da etwa jemand seinen Daddy stolz machen? Hahaha Jaki, deswegen also der ganze Aufzug? Selbst ich habe das in deinen Gedanken nicht erkannt. Puh, weißt du, ich wünschte wir hätten uns unter anderen Umständen kennengelernt.“ „Ich auch Rose, ich auch.“ „Oh ich befürchte ich habe keine Zeit mehr. Viel Glück bei deinen Zielen……Jake.“ „Wie meinst du das du hast keine Zeit mehr?“ „Du warst noch nie wirklich helle, oder? Hier ein Entschuldigungsgeschenk dafür, dass ich dir am Anfang meinen Namen nicht verraten habe.“ Sie streckt ihre Hand in Jakes Richtung und eine kleine gelbe Sphäre tritt aus ihrer Handfläche heraus und schwebt in Jakes Körper. „Wir sehen uns!“ „Rose? Rose!“ Jake öffnet die Augen. Um ihn herum liegt überall Gestein und kaputte Säulen. Er liegt wieder im alten Jedi Tempel, neben ihm Rose. Ihre Augen sind weiterhin geschlossen. Er kriecht mit müden Knochen zu ihr und misst ihren Puls. „Sie atmet nicht mehr.“ Angelockt vom vorherigen Kampf tauchen überall Sturmtruppen auf. Sie stellen sich vor Jake auf und beginnen auf ihn zu zielen. Der Kommandant erteilt den Befehl: „Schießen!“. Jake hebt seinen linken Arm schützend vor sich und schließt die Augen. „Piuuu. Piii. Piuuu.“, ertönt es. Doch Jake spürt nicht mehr Schmerz als vorher. Er öffnet seine Augen und stellt mit Erstaunen fest, dass sich vor ihm ein riesiges Loch gebildet hat, welches ein Restaurant zeigt. Er streckt seinen Arm hindurch und kann seine Hand nun in dem Loch vor ihm sehen. Er hört eine mysteriöse männliche Stimme rufen: „Nimm dein Lichtschwert und geh durch das Portal.“ „Was habe ich wohl für eine andere Wahl?“, denkt sich Jake und befindet sich nach durchqueren des Lochs in dem Restaurant wieder, das er vorher noch im Tempel der Jedi sah. Als er plötzlich im Restaurant erscheint, blicken ihn alle verwundert an. Doch dies interessiert Jake nicht, denn er ist so erschöpft durch die Turbulenzen des Kampfes, dass er zusammenbricht und zu Boden fällt. Jake wacht Tage später in einer Gosse wieder auf. Wie es aussieht, haben sich seine Wunden entzündet und verfärbt. Jake versucht mit großen Mühen, mithilfe seines linken Armes die Wunde an seinem Rücken zu erreichen. Nachdem seine Wunde mithilfe der Macht wieder einigermaßen regeneriert ist, nimmt er sich die Wunde an seiner Schulter vor. Beide heilen wesentlich schneller als vorher, doch dies fällt Jake nicht auf. Nachdem er sich wieder schmerzfrei bewegen kann, schaut er sich in der Stadt um. „Anscheinend bin ich auf irgendeinem Planeten des Imperiums oder der ersten Ordnung oder wie sie sich jetzt auch nennen.“ Jake mietet sich ein Zimmer und beginnt in diesem zu meditieren. „Wie bin ich hier nur hergekommen? Ich war gerade noch von Sturmtruppen umzingelt und dann plötzlich in diesem Restaurant. Wer hat da zu mir gesprochen und woher kam er? Und woher kam dieses verdammte Portal?“ Während Jake versucht sich selbst seine Fragen zu beantworten, hört er wieder die Stimme von vorhin: „Du musst die gesamte Macht in einem einzigen Punkt sammeln und dir dann einen Ort und eine Zeit vorstellen wo du sein willst. Die Macht wird für dich den Rest erledigen.“ „Wer bist du?“, fragt Jake die Stimme. „Oh ich bin ein alter und längst vergessener Jedi. Kümmere dich nicht darum, wer ich bin oder wer ich nicht bin. Du hast eine seltene Gabe erhalten, nachdem du die Kräfte dieses Mädchens absorbiert hast. Nur wenige Auserwählte sind in der Lage, sich innerhalb kürzester Zeit an jeden beliebigen Punkt innerhalb der Raumzeit zu bewegen. Nutze deine Fähigkeiten weise!“ „Wie meinst du das? Ich soll die Kräfte von Rose absorbiert haben?“ „Die Macht wird dich leiten.“ Die Stimme verstummt. „Ich habe also in dieser Explosion versehentlich Rose ihre Kräfte absorbiert. Ob ich ihr damit auch ihre Lebensenergie entzogen habe? Aber in diesem Traum oder was auch immer das war, hat sie mir doch ein Geschenk übergeben. Vielleicht meinte sie damit ihre Kräfte? Oder vielleicht waren es auch einfach die Halluzinationen eines erschöpften Mannes.“ Nachdem Jake aufgehört hat mit meditieren, tut er das, was ihm der alte Mann gesagt hat. Er konzentriert seine komplette Macht auf einen einzelnen Punkt und stellt sich den Ort vor, an dem er am liebsten sein will. Es öffnet sich vor ihm ein Portal, welches einen Planeten zeigt, auf dem er früher als Kind einmal war. Auf einmal verändert sich das Portal. Jake sieht vor sich zwei kleine Kinder mit einem Ball spielen. Sie scheinen glücklich zu sein. Das eine Kind sagt zum Anderen: „Wollen wir für immer beste Freunde sein Jake?“ Daraufhin erwidert das Andere: „Ja Lukas. Wir halten immer zusammen, egal was passiert.“ Das Bild des Portals verändert sich wieder. Die beiden Kinder sind zu sehen, doch dieses mal steht vor ihnen ein riesiger Mann, dessen Gesicht nicht zu erkennen ist. Er schreit eines der Kinder an: „Freunde? Du kannst dich in dieser Welt auf niemanden verlassen. Dies hier soll dir eine Lektion sein.“ Der Mann holt seinen Blaster aus der Jackentasche und schießt dem anderen Jungen ins Gesicht. Nun erkennt Jake das Gesicht des Mannes gut. Es war das Gesicht seines Vaters. Er war der kleine Junge. „Mh Vater du Monster.“ Er kann das Bild nicht länger ertragen und schaut weg. „Anscheinend geht dieses Teleportation Dingsbums auch durch die Zeit. Ich glaube so langsam habe ich den Dreh raus.“ Er schaut das Portal fasziniert und sehnsüchtig an. Seine Gedanken drehen sich ganz um die Möglichkeiten, die er dank diesem Portal hat. Und schlussendlich entscheidet er sich, zum Wohle aller Lebewesen und des Friedens, seinen Traum zu verwirklichen. „Es gibt nur eine Möglichkeit, wie das Leiden auf dieser Welt endlich aufhört. Die Sith müssen vernichtet werden.“ Entschlossen alles zu verändern, stellt er sich den Zerstörer des Friedens in der Galaxie vor, noch bevor er ihn zerstören konnte. Vor ihm öffnet sich erneut ein Portal. Dieses Mal zeigt es einen Mann umhüllt von Schatten und rotem gleisenden Licht. Jake begibt sich langsam durch das Portal.

Kapitel 6: Sidious

Wir befinden uns in einem alten verlassenen Gebäude wieder. Zwei dunkle Gestalten stehen vor einem Haufen aus Leichen und reden: „Gute Arbeit Sidious. Du konntest deine Machtblitze perfekt einsetzten, um diese Maden zu verbrennen.“ „Danke mein Lord, das bedeutet mir sehr viel, dass ihr so etwas über meine Fortschritte sagt.“ Darth Sidious fährt sein Lichtschwert wieder ein. Jake plumpst aus dem Portal direkt vor die Beine der beiden Gestalten. Die eine Gestalt schaut fasziniert und schockiert zur selben Zeit auf das Portal. Jake rappelt sich etwas irritiert auf und sagt: „Eh Palpatine ich werde dich endgültig…… einen Moment wartet. Wieso ist da noch jemand anderes und woher kommt diese riesige Macht, die ich spüre?“ Vor ihm steht nicht nur Palpatine, wie Jake es erwartete. Auch ein nichtmenschliches Wesen, von dem eine starke Macht ausgeht, steht vor ihm. „Mein Name lautet Darth Plagues. Wie es scheint haben wir jemanden besonderes zu Gast, Sidious. Dieser Mann hier hat es geschafft, die alte Teleportations Technik der ersten Jedi zu meistern.“ Asked Gesicht wird ganz blass. „Darth Plagues? Der mächtige Sith Lord, der es schaffte, die Leute vor dem Tod zu bewahren? Verdammt! Das muss falsch sein. Ich muss hier wieder weg.“ Jake streckt seine Hand nach vorne und konzentriert sich. Doch Plagues ist schneller. Er öffnet seine Hand und eine riesige rote Kuppel bildet sich um die drei. „Diese Kuppel sorgt dafür, dass du dich nicht mehr weg teleportieren kannst, bis du mir verrätst, wie du diese Fähigkeit erlangt hast. Falls du dich kooperativ zeigst, gewähre ich dir vielleicht einen nicht ganz so langsamen Tod.“ „Ich werde einem Sith niemals helfen,  noch mehr Macht zu gewinnen!“, sagt er und spuckt auf den Boden. „Das war dein erster und letzter Fehler. Sidious, los erledige ihn!“ „Wir ihr befehlt, mein Lord.“ Sidious fährt sein Lichtschwert aus, ebenso wie Jake. Beide stürmen aufeinander zu. Sidious Angriffe sind schneller, präziser und stärker als die von Jake, wodurch er schnell zurückgedrängt wird.  „Haha. Da sind ja die Trainingsdroiden stärker als du.“ Sidious sieht eine Lücke in Jakes Verteidigung und sticht sofort zu. Jake jedoch bildet einen Machtschild und wehrt Sidious Angriff mit Leichtigkeit ab. Daraufhin setzt Jake zum Gegenangriff an und schwingt sein Lichtschwert in die Richtung von Sidious Arm. Dieser kann allerdings rechtzeitig reagieren und zurückspringen, wodurch er nur leicht an der Schulter verletzt wird. „Du bist zu siegessicher, Sidious. Habe ich dich nicht gelehrt, niemals den Gegner zu unterschätzen?“ „Doch mein Lord. Ich bitte vielmals um Verzeihung.“ „Nun mach weiter!“ Sidious setzt erneut zum Angriff an. Dieses mal greift er mit der einen Hand mit dem Lichtschwert an und mit der anderen lässt er einen riesigen Steinhagel auf Jake los. Dieser bildet jedoch einfach eine Machtkugel um sich und blockt die Angriffe des Sith. „Du winzige Made. Glaubst du, du könntest gewinnen, indem du dich die ganze Zeit versteckst?“ Jake ignoriert Palpatine und schmiedet währenddessen einen Plan: „Wenn ich Palpatine hier und jetzt umbringe, dann kann er Plagues in der Zukunft nicht ermorden. Wenn ich es allerdings schaffe, Plagues zu verletzen, dann dürfte sich die Kuppel um uns herum auflösen, ich könnte mich weg teleportieren, die Jedi vor den beiden Sith warnen und wir könnte sie gemeinsam besiegen.“ „Was grübelst du, Jedi der die Teleportation meisterte? Vielleicht wie du aus dieser Kuppel entkommen kannst?“ Jake konzentriert sich wieder auf dem Kampf und  beginnt einen Gegenangriff auf Sidious. Er lässt einige kleine Felsen auf ihn zufliegen und attackiert ihn danach mit seinem Lichtschwert. Im Eifer des Gefechts bemerkt Sidious nicht, wie Jake sich langsam auf die Steine hinter ihm konzentriert und sie mit voller Kraft gegen Sidious Bein fliegen lässt, sodass er stolpert. Dies nutzt Jake und bildet um Sidious selbst eine Machtkugel, aus der er nicht entkommen kann. Nun attackiert Jake Plagues, welcher wie angewurzelt weiterhin auf einer Stelle steht. Jake setzt zum Schlag an und schneidet ihn entzwei. Als er ein zweites Mal hinschaut, sieht er keine Leiche mehr. Plagues ist einfach verschwunden. Jake beginnt hinter sich eine Stimme zu hören: „Wir sehen, was wir sehen wollen, Jedi.“ Hinter ihm steht Plagues, der ihm einen Stein in den Rücken sticht und ihn durchlöchert. Jake verspürt einen unvergleichlichen Schmerz. Im nächsten Moment spürt er nichts mehr. Auch seine durchlöcherte Brust ist wieder verheilt. Vor ihm steht Plagues. Neben ihm steht Plagues. Hinter ihm steht Plagues. Um ihn herum hat sich eine Scharr Plaguese gebildet. Alle durchlöchern ihn gleichzeitig mit ihren Lichtschwertern. Jake schreit sich vor Schmerzen die Seele aus dem Leib. Doch da ist noch etwas. Innerhalb seines Todesschreies hört er eine leise Stimme rufen: „Konzentriere dich Jake! Alles hier ist nur Illusion. Vertraue der Macht, sie wird dich leiten!“ Nun steht Jake wieder an dem Ort, an dem er gerade noch Sidious festsetzte. Dieser ist noch immer gefangen und vor ihm steht der Illusionsmeister Plagues. „Du hast aus der Illusion herausgefunden? Das haben bis jetzt nur sehr wenige geschafft. Du bist wahrlich ein besonderes Exemplar deiner Art.“ Plagues setzt zum Angriff an. Er fährt sein blutrotes Lichtschwert aus und schlägt auf Jake ein. In seinen Angriffen steckt so viel Wut und Kraft. Jake kann nicht lange mithalten. Er wird von Plagues immer weiter in Richtung Boden gestoßen, bis er schließlich auf dem Boden kniet. Jake bildet einen Machtschild, den er über sich hält. Plagues schlägt immer weiter auf den Schild ein, bis er schließlich beginnt zu zersplittern. Als Plagues nun zum Schlag ansetzt, hält Jake sein Lichtschwert schützend über sich, doch Plagues schneidet es einfach entzwei. Beide Hälften fallen einfach zu Boden. Jake wartet schon auf den finalen Schlag von Plagues, als er auf einmal Rose vor sich sieht. Der Raum um ihn herum ist wieder in Weiß gehüllt und Rose fragt: „Willst du jetzt einfach so aufgeben Jaki?“ „Rose? Wie, was…. Ich dachte du bist tot?“ „Das bin ich ja auch, Jaki. Ich bin nur das Produkt deines inneren Überlebenswillens.“ Jake schüttelt verzweifelt den Kopf. „Er ist zu mächtig, Rose. Ich kann ihn nicht besiegen. Selbst meinen Machtschild hat er zerbrochen.“ „Jaki, ich habe dir nicht umsonst meine Kräfte gegeben. Setze sie doch gefälligst im Kampf ein! Du kannst innerhalb dieser Kuppel zwar nicht durch die Zeit reisen, oder dich außerhalb der Kuppel teleportieren, aber du kannst kleinere Raumsprünge innerhalb der Kuppel unternehmen.“ „Es braucht aber immer eine gewisse Zeit, bis ich mich genügend konzentriert habe, um ein Portal zu öffnen.“ „Du schaffst das schon, Jaki. Du wolltest doch deinen Traum von Frieden verwirklichen, oder?“ Wieder in der Realität, schnappt sich Jake eine Lichtschwerthälfte vom Boden und wehrt Plagues Angriff ab. Die andere Hand öffnet er und erzeugt damit innerhalb des Bruchteiles einer Sekunde unter Plagues ein Portal, welches ihn am äußeren Rand der Kuppel wieder ausspuckt. Jake öffnet ein neues Portal und schlüpft hindurch. Er taucht hinter Plagues wieder auf und sticht sein Lichtschwert in seine Richtung. Plagues kann parieren. Doch bevor er zum Gegenschlag ansetzten kann, durchdringt Jake ein weiteres Portal und steht erneut hinter Plagues, doch Jakes Angriffe nützen nichts. Plagues pariert jeden gut gesetzten Schlag von Jake und lässt ihn für jeden Schlechten bezahlen. „Weißt du junger Jedi, manche große Sith-Lords haben es sogar geschafft, wenn auch nur für einen kleinen Moment, während eines Kampfes die Zukunft zu sehen.“ Jake wischt den Schweiß aus dem Gesicht. „Soll mich das jetzt etwa beeindrucken?“, keucht er. Er stürzt sich erneut in ein Portal und greift Plagues an. Dieser hebt einfach sein Lichtschwert ein Stück höher, als vorher und blockt damit Jakes Angriff ohne große Mühen. Mit seinem nächsten Hieb schlägt er Jake den Arm ab, mit dem er gerade noch sein Lichtschwert hielt. „Ahhh“, schreit er. Vor Schmerzen krümmend und auf dem Boden um Hilfe winselnd, kann er die Machtkugel, die er um Sidious bildete, nicht mehr aufrechterhalten. „Danke mein Lord, für eure Hilfe.“ „Hilfe? Du wurdest befreit, weil dieser Wurm keinen Schmerz verträgt. Nun geh mir aus den Augen du Made!“ Sidious verkriecht sich in eine Ecke und schaut dem Geschehen weiter zu. „Nun letzte Worte du armselige Kreatur?“ Jake schließt die Augen, während er vor sich hin flüstert: „Die Macht ist mit mir. Ich vertraue der Macht.“ Hinter Plagues fliegen spitze Steine auf seinen Rücken zu, er dreht sich um neunzig Grad und wehrt mit einem Machtstoß alle Geschosse ab. Doch zu seinem entsetzen, muss er feststellen, dass er durchlöchert wurde. Jake ließ nicht nur die Steine auf Plagues Rücken zufliegen, nein, er nahm auch einen Stein, der vor ihm lag und schleuderte ihn durch Plagues Oberkörper. „Wie hast du das gemacht, du Abschaum?“ „Das hast du nicht kommen sehen, was?“, krächzt er voller Schmerz. Plagues springt hinter zu Sidious und hockt sich hin. „Beschäftige du die Made, während ich meine Wunden kurz regeneriere!“ Doch Sidous antwortet nicht. Er beginnt nicht zu schleimen und er führt auch keine Befehle aus. „Hast du denn nicht gehört du….. ah eh“, Plagues ringt nach Luft. Sein Herz wurde von einem Lichtschwert durchstoßen, aber das Lichtschwert gehört nicht Jake. „Viele Jahre musste ich nun deine Arroganz ertragen, aber nun bin ich der Meister, Plagues.“  Sidious steht hinter Plagues und hat ihn soeben ermordet. Er zieht das Lichtschwert höher und höher, bis er Plagues Oberkörper schließlich in zwei Hälften geschnitten hat. Die Machtkuppel, die Plagues erschuf, beginnt sich aufzulösen. „Und nun zu dir Jedi Abschaum. Wie sollte ich dich töten? Einfache Enthauptung? Nein, zu schnell! Häutung? Nein, zu große Sauerei!“ Jake sieht die sich langsam abbauende Kuppel. Er versucht sich so gut es eben geht auf die Macht zu konzentrieren, um ein Portal unter sich zu öffnen. Er nutzt die letzte Kraft die ihm verbleibt und strengt sich stärker an, als er es jemals zu vor tat. Einen letzten  und dann ist er fort. Sidious schaut sich verwirrt um. „Wo ist er hin? Verdammt! Diese Kreatur ist mir entkommen. Ich hoffe, ich werde noch eine Gelegenheit, bekommen ihn umzubringen. Gemeinsam mit dem Rest seiner kleinen Jedi Freunde.“

 

Kapitel 7: Epilog

Jake öffnet seine Augen. Ein helles Licht blendet ihn und um ihn herum haben sich viele Menschen versammelt „Bin ich tot?“, bringt er mit letzten Kräften gerade noch heraus, bis sich seine Augen endlich schließen.

 

 

Ende

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